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Coronavirus - Aktuelle Informationen für Firmen und Pensionskassen

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
 

Die Auswirkungen des Coronavirus auf Unternehmen und Pensionskassen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar, rufen aber grosse Unsicherheit hervor. 

Auf unserer Homepage erhalten Sie Antworten auf die grundsätzlichen Fragen rund um die aktuellen Themen in der Corona-Krise. 

Neben den aufgeführten Fragestellungen werden in nächster Zeit auch zusätzliche Themen wie beispielsweise Senkung der technischen Zinssätze oder Liquiditätsengpässe aktuell. 

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne zuThemen rund um Ihre Pensionskasse.

Anlagen

Was hat sich als Anlageklasse bewährt und welche Anlageklasse war bis jetzt noch nicht im Fokus der Pensionskasse?

Die aktuelle Börsensituation zeigt auf, dass eine breite Diversifikation der Vermögenswerte ein gewisses Mass an Sicherheit gibt. Die altbewährte Aufteilung nach Obligationen, Aktien und Immobilien wurde mit den Jahren um weitere Anlagemöglichkeiten erweitert. Wir sehen in der Anlageklasse Infrastruktur eine interessante Möglichkeit langfristig stabile Erträge bei wenig schwankenden Kursen zu erhalten. Zu beachten ist die tiefe Liquidität der Anlageklasse.

Wie habe ich sämtliche Vermögenswerte unter Kontrolle?

Die Anlagekommission des Stiftungsrats ist mindestens quartalsweise über den aktuellen Stand der Vermögenswerte informiert. Bei grossen Verwerfungen, wie sie an den Finanzmärkten jetzt stattfinden, besteht ein aktiver Austausch zwischen Vermögensverwalter, Geschäftsführung und Stiftungsrat. 

Welche gesetzlichen Normen gemäss BVV2 erfülle ich oder erfülle ich nicht?

Das Anlagereporting oder Investmentcontrolling zeigt quartalsweise in einem aggregierten Auszug auf, ob die Vermögenswerte die Erfordernisse des Gesetzes BVG respektive der Verordnung BVV2 erfüllen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist die Anlagekommission resp. der Stiftungsrat gefordert die Verstösse zur Kenntnis zu nehmen und bis zum Jahresende zu lösen.

Welche reglementarischen Normen gemäss BVV2 erfülle ich oder erfülle ich nicht?

Das Anlagereporting oder Investmentcontrolling zeigt quartalsweise in einem aggregierten Auszug auf, ob die Vermögenswerte die Erfordernisse des Anlagereglements erfüllen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist die Anlagekommission resp. der Stiftungsrat gefordert die Verstösse zu bewilligen resp. das Anlagereglement anzupassen. Die Anpassung muss aber nicht sofort geschehen.

Wie kann die Assurinvest AG Sie bei Ihren Anlagen unterstützen?

Anlageberatung - Damit Sie jederzeit rundum abgesichert sind

Wir bietet im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung massgeschneiderte und verständliche Lösungen für die Überwachung und Anlage von Vermögen.

 

Reporting

Wir erstellen ein periodisches Reporting unter Einbezug sämtlicher Vermögenswerte unterschiedlichster Herkunft. Sie erhalten einen Vergleich zum Ertrag und den eingegangenen Risiken mit dem Markt bzw. Ihrer Benchmark. Der auf den einzelnen Anlageklassen erzielte Erfolg wird gemessen und übersichtlich dargestellt. 

 

Advisory

Wir beraten Sie bei der Wahl Ihrer Vermögensanlagen und entwickeln mit Ihnen die optimale Anlagestrategie um die Performance Ihres Kapitals unter Berücksichtigung der Risiken langfristig zu optimieren.

 

Kontaktieren Sie uns noch heute - gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

Ihre Ansprechperson

Benno Bischof

Benno Bischof

Leiter Anlagen / Kredite
055 286 33 85
benno.bischof@assurinvest.ch

 

Verwaltung

Was sind die ersten Schritte nach einem Entscheid für Kurzarbeit?

Wichtig zu wissen ist, dass Kurzarbeit nicht rückwirkend angemeldet werden kann. Betroffene Arbeitgeber sollten daher sofort handeln. Ist ein Unternehmen von den Zwangsschliessungs-Massnahmen betroffen und werden die Voraussetzungen für einen Antrag auf Kurzarbeitsentschädigung erfüllt, muss umgehend das Formular «Voranmeldung von Kurzarbeit» ausgefüllt und an das zuständige Kantonale Arbeitsamt eingereicht werden. Je nach Kanton sind ergänzende Formulare notwendig.

Welche Auswirkungen hat die Kurzarbeit auf Pensionskassen?

Gemäss Arbeitslosenversicherungsgesetz Art. 37 lit. c AVIG sind Unternehmen bei Kurzarbeit weiterhin verpflichtet die vollen gesetzlichen und vertraglich vereinbarten Beiträge entsprechend der normalen Arbeitszeit (auf dem bisherigen, reglementarischen Lohn) an die berufliche Vorsorge zu entrichten. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die vollen Beitragsanteile den Arbeitnehmern vom Lohn abzuziehen.

Besteht weiterhin die Möglichkeit für persönliche Auskünfte?

Ja. Wir sind telefonisch und per Mail weiterhin gerne für Sie da. Aus Rücksicht auf die Gesundheit von Ihnen, unsere Mitmenschen und unseren Mitarbeitern verzichten wir zurzeit auf persönliche Gespräche.

Zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte – Wie ist das Vorgehen wenn zeitkritische Dokumente nicht erbracht werden können?

An vielen Orten sind bspw. Beglaubigungsschalter vorübergehend geschlossen, zeitkritische Dokumente (Kapitalbezug, WEF-Vorbezug) können seitens der Versicherten nicht erbracht werden (z.B. verlangte notarielle Beglaubigungen). Es sollten zuerst der konkrete Sachverhalt abgeklärt werden: Umfang des Rechtsgeschäftes, Dringlichkeit etc.
Beglaubigungen von Unterschriften bei Notariaten können auch per Post unter Einreichung der original unterschriebenen Dokumente, Ausweiskopie sowie Kontaktdaten für Rückfragen sichergestellt werden.
 

Können weiterhin Stiftungsratssitzung durchgeführt werden?

Wir halten uns an die Empfehlungen und Vorgaben des Bundesrates. Persönliche Treffen sollten möglichst vermieden werden. Alternativ können Telefonkonferenzen oder Besprechungen über Microsoft Teams durchgeführt werden.

Dürfen die Arbeitgeberbeitragsreserven für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge verwendet werden?

Der Bundesrat hat am 25. März 2020 weitere Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Grundsätzlich kann die Arbeitgeberbeitragsreserve nur für die Bezahlung der Arbeitgeberbeiträge verwendet werden. Ab 26.03.2020 dürfen die Arbeitgebenden für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge vorübergehend die von ihnen geäufneten Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden. Mit diesen Massnahmen sollen Liquiditätsengpässe überbrückt  oder bestmöglich reduziert werden.
Der Arbeitgeber hat somit die Möglichkeit, während maximal 6 Monaten (ab 26.03.2020) die Beiträge für die Arbeitnehmenden aus der Arbeitgeberbeitragsreserve zu begleichen. 


Für die Arbeitnehmenden hat die Massnahme keine Auswirkungen: Der Arbeitgeber zieht den Arbeitnehmenden wie unter normalen Umständen ihren Beitragsteil vom Lohn ab und die gesamten Beiträge werden ihnen von der Vorsorgeeinrichtung gutgeschrieben.

Wie lange können Arbeitgeber mit der Überweisung der Beitragszahlungen an die Pensionskasse zuwarten?

Bei  den Pensionskassenbeiträgen ist aktuell keine Möglichkeit zum Aufschub vorgesehen. Die Fälligkeit der geschuldeten Beiträge richtet sich nach dem Reglement oder den Vertragsbedingungen.  Besteht keine reglementarische oder vertragliche Anordnung kommt Art. 49 Abs. 2Ziff. 16 BVG zur Anwendung: die gesetzliche Fälligkeit tritt spätestens einen Monat nach dem Kalender- oder Versicherungsjahr ein, für das die Beiträge geschuldet sind. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich der Arbeitgeber im Verzug.   

Überwachung der Liquidität – Welches Vorgehen ist zu empfehlen?

Zukünftige, geplante Einnahmen und Ausgaben sollten in einem Liquiditätsplan aufgeführt werden. Die Unternehmung sollte sich überlegen, wie sie die Zahlungsbereitschaft des Betriebes sicherstellen möchten. Erstellen Sie eine entsprechende Vorausrechnung sowie ein Budget.

Beitragsausstände – Welche Massnahmen müssen getroffen werden?

Wenn innerhalb von 3 Monaten nach dem Fälligkeitstermin die reglementarischen Beiträge nicht überwiesen worden sind besteht für Vorsorgeeinrichtungen gegenüber der Aufsichtsbehörde eine Meldepflicht. 

Welche Folgen haben Lohnsenkungen?

Nach einer Lohnsenkung, beispielsweise aufgrund einer Pensumsreduktion im gegenseitigen Einverständnis, werden die angepassten Beiträge berechnet und ein neuer Vorsorgeausweis ausgestellt.

Arbeitsausfall bei Quarantäne oder Kinderbetreuung – Welche EO-Entschädigungen können beantragt werden?

Quarantäne

Erwerbsersatz kann beantragt werden für Arbeitsausfälle von Mitarbeitenden, welche aufgrund der BAG-Vorgaben in Quarantäne müssen und somit  die Arbeitsleistung nicht erbringen können. Eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit muss vorliegen.

 

Kinderbetreuung

Erwerbsersatz kann beantragt werden für Arbeitsausfälle bei Mitarbeitenden, welche keine Möglichkeit für Home-Office haben oder die Betreuung der Kinder unter 12 Jahren nicht anders organisieren können.

 

Anträge auf EO-Entschädigungen können über die zuständige Ausgleichskasse der Unternehmung gestellt werden.

Arbeitsausfall bei Erkrankung am Coronavirus - Welche Leistungen übernehmen Pensionskassen, Krankentaggeldversicherungen oder Unfallversicherungen?

Pensionskassen:

Bei einem Arbeitsausfall kommen  unabhängig von der Erkrankungsursache die entsprechenden Vorsorgereglemente und Vertragsbedingungen zur Anwendung. Um einen Anspruch auf Prämienbefreiung zu erhalten muss eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit vorliegen.

 

Krankentaggeldversicherung:

Bei einem Arbeitsausfall  werden Leistungen erbracht, sobald eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Ausschlüsse bei Pandemien bestehen bei den meisten Anbietern nicht. 

 

Unfallversicherungen:

Die obligatorische Unfallversicherung übernimmt bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus Leistungen für Berufsgruppen, v.a. Pflegeberufe, die in direktem Kontakt mit erkrankten Personen sind (Berufskrankheit). Die Leistungspflicht besteht nicht bei vorbeugenden Massnahmen (bspw. Quarantäne) ohne Symptom. Es muss eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit vorliegen. 

Was ist in Hinsicht auf die Zukunft zu beachten?

Aus Sicht der Pensionskasse ist es wichtig, dass die bestehenden Prozesse weiterhin eingehalten werden. Dies betrifft vor allem die Meldung von Personalmutationen, Pensionierungen, längerfristigen Krankheitsfälle etc. sowie die monatlichen Beitragsüberweisungen beziehungsweise die Verrechnung mit allfälligen Darlehen oder mit der Arbeitgeberbeitragsreserve.

Werden bei verspäteter Zahlung der AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge Verzugszinsen verlangt?

An seiner Sitzung vom 29. April 2020 hat der Bundesrat beschlossen, dass bei verspäteter Zahlung der AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge während der ausserordentlichen Lage keine Verzugszinsen verlangt werden. Die Regelung ist zeitlich beschränkt und ergänzt die bereits beschlossene Massnahme der zinsfreien Zahlungsaufschübe für Unternehmen in Liquiditätsengpässen.

Wie kann die Assurinvest AG Sie bei Ihrer Pensionskassen-Verwaltung unterstützen?

Technische Verwaltung, Finanzbuchhaltung - mit vereinten Kräften zielsicher ankommen

 

Wir garantieren Ihnen die Durchführung einer effizienten versicherungstechnischen Verwaltung mit modernsten Applikationen.

 

Unser Angebot im Bereich der Pensionskassen-Verwaltung ist umfangreich. Sie können die gesamte Verwaltung uns übertragen oder nur Teile und ergänzend die Vorzüge unseres WEB-Portals nutzen. Wir informieren Ihr Personal kontinuierlich über alle wichtigen Änderungen rund um die Sozialversicherungen.

 

Kontaktieren Sie uns noch heute - gerne beraten wir Sie in einem persönllichen Gespräch.

 

 

Ihre Ansprechperson

Irene Maduz

Irene Maduz

Kundenbetreuung / Leitung
055 286 33 52
irene.maduz@assurinvest.ch