Stellungnahme Assurinvest AG

Falsche, alte Anschuldigungen von Serge Aerne im Sonntagsblick vom 07.02.2021

Stellungnahme Assurinvest AG

 

Sehr geehrte Damen und Herren


Serge Aerne schafft es einmal mehr, mit seinen falschen, alten Vorwürfen in die Medien zu kommen. Serge Aerne erhebt seit längerer Zeit unbelegte Vorwürfe gegen die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) und die Assurinvest AG sowie deren Organe. Tatsache ist, dass bisher sämtliche juristischen Anstrengungen von Herrn Aerne ohne Erfolg blieben. Auch dieses Mal bemüht Aerne eine angeblich „beabsichtigte“ Schadenersatzklage als Aufhänger für die alte Geschichte.

 

Die nun von Herrn Aerne erwähnte Schadenersatzklage gegen die SZKB hat er bereits vor einem guten Jahr das erste Mal angekündigt und daraufhin im Dezember 2019 ein Schlichtungsverfahren vor dem Vermittleramt Schwyz eingeleitet. Die angesetzte Frist zur Einreichung der Klage und zur Vorlage konkreter Beweise und Belege hat Serge Aerne jedoch – wenig überraschend – nutzlos verstreichen lassen. Trotzdem wird dieser Vorwurf nun erneut recycliert. Wohlgemerkt: Aerne ist der Gründer der Phoenix PK und hat als ehemaliger Geschäftsführer das 12 Millionenloch mit zu verantworten.

 

Die Vorwürfe von Aerne gegen die Assurinvest und die Muttergesellschaft Nova Vorsorge AG, an der die SZKB eine Minderheitsbeteiligung hält, sind falsch. Die Assurinvest hat immer korrekt gearbeitet; ihre Abschlüsse für verschiedene Pensionskassen wurden von den Revisionsgesellschaften und Aufsichtsbehörden immer als gut befunden. Es liegen keine Buchhaltungsfehler der Assurinvest vor, die 2015 bis November 2016 die Phoenix PK verwaltete. Das uns bekannte Gutachten der Copartner Revision AG und der Untersuchungsbericht des von der BVG-Aufsicht eingesetzten Sachwalters erheben keine solchen Vorwürfe. Es ist schlicht nicht möglich, dass durch angebliche Fehler in der administrativen Verwaltung ein Schaden von CHF 12.4 Mio. entsteht.

 

Hintergrundinformationen

Mitte 2015 haben sich die Assurinvest und die SZKB aufgrund von nicht lösbaren Unstimmigkeiten von Serge Aerne getrennt. Im Dezember 2015 meldete die Assurinvest mögliche Unregelmässigkeiten von Serge Aerne und informierte den Stiftungsrat der PK Phoenix. Im April 2016 reichte die Assurinvest bei der BVG- und Stiftungsaufsicht im Kanton Aargau ein Gesuch um Aufsichtsmassnahmen gegen den Stiftungsrat der PK Phoenix ein, die einen Sachwalter einsetzte. Der Sachwalter stellte in seinem Bericht diverse, gravierende Mängel von Aerne und dem Stiftungsrat der PK Phoenix fest.

 

Der Bericht des Sachwalters aus dem Jahr 2017 zeigt, dass Liegenschaften, welche von Serge Aernes Familie erstellt wurden, abgewertet und Darlehen an nahestehende Personen wertberichtigt werden mussten. Zudem wurde ein Rentnerbestand zu unvorteilhaften Konditionen übernommen, was hohe Rückstellungen zur Folge hatte. So erklärt sich das Loch von CHF 12 Mio. und nicht durch vermeintliche Buchhaltungsfehler.

 

Assurinvest AG

 

Daniel Werdenberg                  Dietmar Zacher

CEO                                           CFO